Archiv

  • Unsere Gemeinde

    Seit dem 1. Juli 2004 sind durch Dekret des Erzbischofs die ehemaligen Gemeinden St. Agnes und St. Johannes-Basilika mit der Kirchengmeinde St. Bonifatius fusioniert. Die Anzahl der Gemeindemitglieder beträgt jetzt ca. 9500.

    Wir befinden uns auf dem Weg aus den drei ehemaligen Gemeinden eine Gemeinde zu gestalten. Seit dem 1. September 2004 leitet Herr Pfarrer Kotzur unsere Gemeinde. Wir wollen Sie auf diesen Seiten über Gottesdienste, Veranstaltungen und die verschiedensten Gruppen und Aktivitäten unterrichten.

    Dem Pfarrer und den MitarbeiterInnen der Gemeinde können Sie über Kontakte ihre Fragen, Wünsche oder Hinweise mitteilen.

    Wir sind:

    • eine große katholische Gemeinde, vielfältig, offen und bunt wie Kreuzberg und mitten im Umbruch
    • Christen eines jeden Alters, die aus unterschiedlichsten Lebensbereichen kommen

    Wir stehen für:

    • Hoffnung und Vertrauen durch Gottes Wort ein Leben für Gott.
    • Das bedeutet für uns Achtung des Lebens und der Menschenwürde und begründet unsere Lebensfreude

    Wir wollen . . .

    • erreichen, dass Gottes Gegenwart erkannt wird und Fragen beantwortet werden
    • dass unsere Kirche für viele ein Zuhause, eine Heimat sein soll

    Wir bieten:

    • Gebet und Gemeinschaft im Gottesdienst seelsorgliche Gespräche
    • Gemeinschaft in verschiedenen Gruppen
  • Gottesdienst in der Stallschreiberstraße 12

    Als Gottesdienstbeauftragte brachten Andreas Quandt und ich regelmäßig die Kommunion zu einer Dame. Als diese gestorben war, sprach mich Monika Sender an: Da kannst du ja in die Stallschreiberstraße gehen, dahin geht niemand mehr. Ich erfuhr, dass es sich um ein städtisches Alten- und Pflegeheim handelte, das bisher von St. Agnes aus betreut wurde. So fing ich Anfang 2007 an. Ich hatte ja den Krankenbesuchdienst-Kursus auf Vorschlag von Pfarrer Kotzur absolviert. Ich besuchte zuerst die Katholiken im ersten Wohnbereich, das ganze Haus mit 7 Bereichen kam mir zu groß vor. Aber siehe da, eine Frau im 7. Stock wurde regelmäßig von Erich Wesolowski besucht.

    Bei den Besuchen erfahre ich manches vom Leben und Glauben der Bewohner. Auch die Katholiken stehen der Kirche oft fern. Ich kann manchmal eine Kerze anzünden und das Vaterunser beten, und die Hoffnung auf ein Weiterleben im Himmel vermitteln. Eine Frau – nur etwas älter als ich – wurde in Hamburg als Tochter polnischer Zwangsarbeiter geboren und lebte nun die letzten Jahre wieder in Deutschland. Ich erfuhr von ihrem Tod. Zu ihrer anonymen Urnenbeisetzung hat Pfarrer Kotzur ein Gebet und einen Segen gesprochen, zwei ehemalige WG-Freundinnen waren auch da.

    Nach und nach besuchte ich auch die anderen Wohnbereiche. Ich stellte mich als eine Frau von der Katholischen Kirche vor – nein, eine Pfarrerin sei ich nicht – ich käme ehrenamtlich. So lernte ich viele Bewohner kennen und manche begleitete ich auch im Sterben und vermittelte einen Priester.

    Das Alten- und Pflegeheim in der Fidicinstraße wurde 2007 aufgelöst und die Bewohner zogen in die Stallschreiberstraße um. Dieses Heim wurde vom Union-Hilfswerk übernommen. Im nächsten Jahr soll in der Fidicinstraße das neue Haus fertig werden und es wird wieder umgezogen.

    In der Fidicinstraße wurde alle 4 Wochen ein Gottesdienst gefeiert, abwechselnd von Kaplan Swiderek und Regina Esch. Nachdem die Kapläne auch wechselten, feiert seit 2008 Kaplan Godet einmal im Monat in der Stallschreiberstraße 12 die Heilige Messe. Ich lade bei meinen Besuchen ein und erinnere in den Wohnbereichen an den Termin. Die Heimleitung, die Verwaltung und die Pflegekräfte begrüßen und unterstützen unsere Arbeit. Für den Gottesdienst wird alles vorbereitet. Sogar eine große Muttergottes fand sich im Keller. Das Kreuz stellte Pfarrer Kotzur zur Verfügung, es stammt aus St. Agnes und hängt nun im Bürgersaal des Heimes. So versammeln sich an jedem letzten Freitag im Monat um 10.30 Uhr ca. 12 bis 18 Bewohner, die meisten im Rollstuhl. Einige Gemeindeglieder kommen dazu. Auch evangelische Christen aus dem Heim feiern mit. Und einen evangelischen Gottesdienst gibt es seit 2009 auch. Viele kennen die Lieder auswendig. Die Katholiken kennen die Antworten und das Kreuzzeichen. „Großer Gott wir loben dich“, singen alle gern.

    Mit einer Rose, die vorher den Altar schmückte, kehren die Bewohner wieder auf ihre Wohnbereiche zurück. Der Kaplan und ich besuchen dann noch bettlägerige Bewohner. Manchmal bitten uns die Pflegekräfte Bewohnern beizustehen, die einen Zuspruch besonders nötig haben. Wir treffen dann beim Mittagessen die Bewohner, die ihre Rose bei sich stehen haben. Sie freuen sich über die Blüte und vergessen die Dornen.

    Christine Schönfeld

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  • Gebetsfahrt der Gemeinde St. Bonifatius nach Medjugorije

    Vom Dienstag dem, 26. April bis Samstag dem, 30. April 2011

    Die Gebetsfahrt führt uns zum Ort Medjugorije der in Bosnien-Herzegowina liegt. Wir werden von Berlin Schönefeld aus nach Split fliegen, von dort mit einem Bustransfer nach Med- jugorije gebracht. Nächtigen werden wir in zwei bis drei Bettzimmer mit Halbpension.

    Auf dem Programm stehen:

    • Treffen mit den Sehern
    • Gebetszeiten auf dem Erscheinungsberg
    • Einführung in die Botschaft von Medjugorije
    • Teilnahme am Abendprogramm der Pfarrgemeinde
    • und... und ... und....

    Frühbuchervorteil bis zum 30.08.2010

    Reisepreis:
     
    250,00 € (bei Zahlung bis 31.8.2010) Reiserücktrittsversicherung und Auslandskrankenversicherung, sind im Preis nicht enthalten.
     
      350,00 € (bei Anmeldung bis 31.1.2011) Reiserücktrittsversicherung und Auslandskrankenversicherung, sind im Preis nicht enthalten.
     
         
    Hinflug: Dienstag 26.4.11 um. 9.00 Uhr 

    Flughafen Schönefeld

    Schalter Germanwings nach Split

     

    Flug 4U 8988
    Rückflug:
     
    Samstag 30.4. .um 14.15 Flug 4U 8989    Flug 4U 8989
     
    Mitzubringen sind: kleine Taschenlampe und ein Radio (für die Übersetzungen)
     
     

    Informationen und Anmeldeformular zum Download

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