St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Eine Tasse mit der Aufschrift "Gut" symbolisiert den Bauvortschritt

St. Martin – Leid und Freude teilen

Symbolbild ©mpix-foto/stock.adobe.com

28.11.2019 / Redaktion

Rückblick St. Martinsumzug 2019

Pünktlich kurz vor 16:00 Uhr stehe ich mit einigen Mitgliedern der Christuskirche in der Dieffenbachstraße. Vereinzelt Mütter und Väter mit Kindern. Die Polizei will die Straße nur ab mehr als 40-60 Menschen sperren. Verständlich! 16:00 Uhr – unsere im vergangenen Jahr zu diesem Anlass gegründete Blaskapelle spielt auf. Die beiden einladenden Gemeinden begrüßen.

Dann geht es los… auf die Straße, denn plötzlich sind wir 80, 100, 200 Leute. Die Polizei schätzt am Ende 350 – 400 Teilnehmer. Wir ziehen durch die Parkanlage der Grimmstraße, erleben dort die Szene mit dem Bettler. Fortan reitet Martin mit dem geteilten Mantel dem Zug voran. Und ihm folgen die Familien mit den fröhlichen und staunenden Kindern, die ihr Licht in die Welt tragen. Ein buntes Laternenmeer!
Beim Anblick wird’s einem warm um’s Herz. Und erst recht, als am Ziel – der St.-Johannes-Basilika – noch miteinander Brötchen geteilt werden dürfen, von vielen Bäcker*innen hergestellt und herbeigetragen; sie werden gesegnet und miteinander gebrochen „und alle wurden satt“.

Und dann noch der Ausklang am Martinsfeuer mit Kinderpunsch und Glühwein in wärmender Gemeinschaft.

Ist wohl ein Funke der Martinsbotschaft angekommen?

Paula von Loë
Gemeindereferentin St. Bonifatius