St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Juni 2017

Das Artikel Archiv der Pfarrei St. Bonifatius ist nach Jahren und Monaten sortiert.

  • Dem Leben dienen...

    30.06.2017/Redaktion

    Kennen Sie das, dass einem manchmal Dinge plötzlich aufgehen, dass einem etwas wie Schuppen von den Augen fällt? So ging es mir letzthin, als ich plötzlich wahrnahm, welche Dimension das Wort „dienen“ für unser Leben hat.
    Eigentlich wird es heute ja kaum noch verwendet …. vielleicht manchmal, wenn es heißt, dies oder das dient einer Sache oder „Wie hoch ist denn dein Verdienst?“ – immer sehr profitorientiert. Auf Englisch kommt es in unserem Alltagsleben auch manchmal vor: beim Copy-Service oder Pizza-Service. All das beschreibt aber vom wirklichen Wesen des Dienens wenig.

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  • Segen für unseren Kiez

    18.06.2017/Redaktion

    Die Prozession mit dem Leib Christi, ein­ge­fasst durch die sonnenförmige Monstranz, ist zu einem typisch katholischen Fest geworden. Entstanden ist Fronleichnam in Lüttich und wurde dort 1246 zum ersten Mal gefeiert. Keine zwanzig Jahre später hat der aus Lüttich stammende Papst Urban IV. das Fest 1264 für die ganze Kirche eingeführt. Das Fest folgt auf den Sonntag nach Pfingsten und wird an einem Donnerstag begangen, weil am Gründonnerstag Jesus das eucharistische Mahl zum ersten Mal mit seinen Jüngern gefeiert hat. (Vgl. www.kath.de, Segen für Felder und Stadtviertel.) Bei uns ist der Fronleichnamstag kein arbeitsfreier Tag, so dass die Hauptprozession am Abend um 18.00 Uhr auf dem Gendarmenmarkt gefeiert wird.

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  • Schwere Unwetter in Kreuzberg!

    16.06.2017/Redaktion

    Meteorologen machen Hoch(fest) „Pfingsten“ für Regen, Sturm und (Geistes-)Blitze verantwortlich
    Ein Blick in die (biblische) Wettervorhersage (Apg 2,1-14) hatte es bereits Tage vorher erahnen lassen: Das Hoch(fest) „Pfingsten“ würde mal wieder mit heftigen Wetterkapriolen samt Sturmesbrausen und (Geistes-)Blitzen einhergehen. Zu allem Überfluss gesellte sich ab dem späten Pfingstsonntag-Vormittag auch noch ein starker Regen dazu, und das gleich eimerweise. Land unter. Wo eigentlich geschäftiges Treiben herrscht, um die letzten Vorbereitungen für den Straßenumzug des „Karnevals der Kulturen“ zu treffen, war Totentanz angesagt. Selbst die SECURITY Leute, die der Veranstalter angestellt hatte, um für Recht und Ordnung zu sorgen, beschränkten ihre Tätigkeit erst mal darauf, sich selber in Sicherheit, das heißt ins Trockene zu bringen und hockten unschlüssig im Vorraum der St.-Bonifatius-Kirche.

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