St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Ministranten an der Kommunionbank

Vom "Gebet der 500"

03.06.2016 / Redaktion

Liebe Gemeinde!
Da die Anzahl der sonnigen Tage nun doch deutlich zunimmt, steigt natürlich auch mehr und mehr die Freude auf den Sommer und die Sommerferien, die in diesem Jahr erst recht spät beginnen. Die Ferienzeit ist die Zeit, die viele nutzen, um zur Ruhe zu kommen, um sich zu erholen und um neue Kraft für den Alltag zu tanken. Viele nutzen diese Zeit aber auch um es etwas ruhiger angehen zu lassen, nicht alles so ernst zu nehmen, vielleicht die eine oder andere Sache auch ein bisschen schleifen zu lassen. Es gibt aber ein paar, insbesondere lebensnotwendige Dinge, die wir auch im Urlaub ernst nehmen müssen, von denen wir keinen Urlaub machen können.

Gibt es in meinem religiösen Leben Dinge, die auch im Urlaub ihre Bedeutung behalten? In den letzten Tagen las ich vom „Gebet der 500“. 500 Menschen schenken Gott im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit eine Woche Urlaub und beten in einer Kapelle.
Da machen Menschen ganz bewusst Urlaub mit Gott. Sicher ganz außergewöhnlich. Aber diese Menschen spüren, dass Beten verändert. Nicht unbedingt eine Sache oder ein Anliegen, sondern Beten verändert den, der betet. Beten verändert mich, meine Einstellung, mein Denken, meine Blickrichtung.
Von Mahatma Gandhi ist folgendes Zitat bekannt: „Das Gebet ist der Schlüssel für den Morgen und der Türriegel für den Abend.“ Das ist eine Perspektive, die auch im Urlaub ihre Gültigkeit nicht verliert. So wünsche ich ihnen einen erholsamen und erfüllten Urlaub.

Ihre Michaela Lapawczyk,
Gemeindereferentin