St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Luxus, Luxus, Luxus

30.07.2017 / Redaktion

Luxus, Luxus, Luxus

An diesem sonnigen Morgen wurden wir noch früher geweckt als sonst. Denn in der heißen Nachmittagssonne wollten wir nicht unterwegs sein. Entspannt starteten wir den Tag mit einer Busfahrt nach Landshut. Wir waren sehr gespannt auf die Altstadt, denn ein Mitreisender im Bus hatte uns schon vorgeschwärmt, wie "Geil" diese Stadt denn sei. Als wir dann durch die Altstadt spazierten waren wir auch sehr beeindruckt. Bunte Häuser, die Giebel in den verschiedensten Formen und eine Basilika mit einem 130m hohen Turm aus Backsteinen. Nach einer kurzen Besichtigung der Basilika, ging auch schon der Marsch los. Gefühlt tausende Treppen hoch zu der Burg Trausnitz. Dort wurde bei einer atemberaubenden Aussicht ausgiebig gefrühstückt.
Während der Schweigestunde hatten wir wieder die verschiedensten Gedanken zu unseren gezogenen Bibelstellen. Darüber tauschten wir dann in der Kirche des nächsten Ortes aus.
Ein Drittel des Weges war schon geschafft. Doch es wurde immer heißer. Zum Glück liefen wir die nächste Etappe durch einen Wald, dass uns sehr motivierte. In dem nächsten Ort fanden wir auf dem Friedhof der Kirche einen kleinen Brunnen. Als Abkühlung ließen einige von uns ihren Füße darin baumeln. Das muss ein lustiger Anblick für den Küster gewesen sein, der uns die Kirche aufschloss. Nach einem Gespräch über einige Heiligen Figuren und über das Fegefeuer, kam die letzte Etappe. Im Gänsemarsch ging es die Bundesstraße entlang, bis nach Geisenhausen. Leider mussten wir ein bisschen auf den Schlüssel warten, aber was dann kam, hatte keiner von uns vermutet. Zwei Gäste Wohnungen mit Badewannen, Duschen und Balkons. Purer Luxus. Dann hieß es auch noch, dass wir ins Freibad gehen. Die nette Sekretärin fuhr uns in das Schwimmbad. Noch mehr Luxus. Einige Stunden später bekamen wir Hunger. Also machten wir uns auf die Suche nach einem Lokal und hatten ein leckeres Dinner. Wieder Luxus. Langsam zog ein Gewitter auf. Doch wir konnten noch eine Weile draußen sitzen und über unseren Glauben reden. Dann ging das Gewitter richtig los und wir flohen ins Haus.
Denn auch trotz des ganzen Luxus heute sind wir alle müde.