St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Regen, Regen, Regen!

26.07.2017 / Redaktion

Oder besser Nieselregen, Nieselregen, Nieselregen! Heute früh sagte der Kontrollblick aus dem Fenster: "oh nein!",denn es nieselte. Trotz des wunderbaren Regens mussten wir ja weiter und eingehüllt in Regenjacken, Regencapes, frisch geföhnten Schuhen und Mülltüten zogen wir los.
Nachdem uns die erste Kirche am Wegesrand kein Asyl bieten konnte, da sie abgeschlossen war, zogen wir weiter und nutzten die nächste Bushaltestelle als Regenschutz und frühstückten gleich dort. Nach dem Frühstück zogen wir unsere Bibelverse und starteten die eine Stunde schweigen. Nach einem mit Regen begleiteten Schweigemarsch tauschten wir uns im Wald mit frei fallenden Regentropfen über unsere Gedanken aus.
Irgendwann nach Stunden mit den Hauptbeschäftigungen durch den Regen laufen, die malerische, feuchte Gegend betrachten, laut Lieder singen und von Tieren und Menschen erstaunt angeguckt zu werden, erreichten wir eine Kirche, welche auch abgeschlossen war. Zum Glück gab es neben der Kirche eine überdachte Picknickstelle mit Bänken und einem Tisch. An diesem Ort machten wir eine Pause, die der Pfarrer Cornelius um viertel vor Zwölf beendete. Also liefen wir weiter durch den stetigen Regen, der nur selten und dann nur ganz kurz weniger wurde.
Mit schmerzenden Füßen, uns 60 Jahre älter fühlend und tropfend, fielen wir in Hemau ein. Und weil wir noch nicht genug Wasser heute gesehen haben, duschten wir alle noch (juhu! Nicht nur kaltes Wasser sondern auch warmes!).
Weil wir so früh da waren, hatten wir viel Zeit um uns auszuruhen, Schuhe zu föhnen ( die zwei Föhne hat der liebe Pfarrer von Hemau aus dem Altenheim geholt) und Fischstäbchen mit Kartoffelsalat zu essen. Jetzt gehen wir in die Kirche zu einer Andacht.
Falls ich es noch nicht erwähnt habe das Wetter war so: Regen!

Wir bedanken uns bei Pfarrer Gleißner für die herzliche Gastfreundschaft und Übernachtung im Pfarrsaal der Gemeinde St. Johannes in Hemau.