St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Ein Marsch- erst still, dann heiß!

18.07.2018 / Redaktion

Heute wachten wir in einer Turnhalle auf. Die Sonne schien uns ins Gesicht und alle waren gut drauf (halbwegs). Bevor es losging, machten wir einen Rucksackcheck um unnötige Schmerzen zu vermeiden. Nach einem kurzen Stop im Backshop begann das große Wegsuchen. Wir kamen an einem Kindergarten vorbei, dessen Kinder mit uns ihrem Rufen: "Wan-de-rer! Wan-de-rer!" motivierten. Nach einer Weile frühstückten wir im Maisfeld. Dann begann die tägliche Schweigestunde und wir wanderten im Schweigen in den nächsten Ort, wo wir in der Kirche Laurentius unsere Gedanken zu den Bibelversen teilten.
Nach und nach wurde es immer und immer heißer und der Weg immer beschwerlicher. Deswegen bemühten wir uns, möglichst zügig ans Ziel zu kommen. Nach gefühlt 1000 km kamen wir dann auch endlich an und wurden sehr freundlich im Pfarrhaus von Haardorf aufgenommen. Vielen Dank an Herrn Weigl und den hiesigen Pfarrer für die Gastfreundschaft! Hier ruhten wir uns erstmal aus und einige wurden freundlicherweise in den Nachbarort zum Einkaufen gefahren, sodass wir schon bald draußen leckere Wraps (und Eis!) genießen konnten. Abends hatten wir dann noch eine Gesprächsrunde, in der wir alles fragen konnten, was wir über Gott und die Welt wissen wollten. Wir diskutierten zum Beispiel die Frage, ob Gott einen Stein erschaffen kann, den er nicht anheben kann und noch viele weitere Sachen. Jetzt sind schon einige ins Bett gegangen um sich für den morgigen Tag auszuruhen.
Gute Nacht! =)