St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Wir sind die Allerbesten

Pfarrei St. Bonifatius Berlin / CC BY 2.0

23.07.2018 / Redaktion

Heute war ein normaler morgen wie jeder andere auch, 6:30 Uhr auf wecken, packen, fertig machen... Nachdem wir Frühstück von Netto holten, machten wir uns auf den weg. Wie heißt es so schön "ein Schock am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen" und so war es auch, der Pfarrer teilte uns mit, dass wir heute 25 km laufen müssen. Wie dem auch sei machten wir uns etwas demotiviert auf den Weg. Dadurch, dass wir nicht so viele Pausen geplant hatten, frühstückten wir erst nachdem wir 5,5 Kilometer zurückgelegt hatten. Anschließend begann unsere tägliche Schweigestunde. Irgendwann später lag eine Baustelle auf unserem Weg, wir dachten uns YOLO(you only live once) wir gehen einfach da durch, wie bei der letzten Baustelle. Zu unserem Bedauern wurden wir aufgefordert die Baustelle zu umgehen. Das führte dazu das wir unseren Weg auf der österreichischen Seite des Flusses Inn weiterführten. Wir waren für 2 Stunden in Österreich! Ca. 2km bevor wir über eine Brücke wieder in Niederbayern "einwanderten", begann ein Unwetter, es donnerte, blitzte und schüttete. Natürlich wanderten wir, mit unseren Regenponchos und teilweise nicht wasserfesten Schuhen ausgerüstet, weiter über die Grenze. Die Sätze "Nur noch ein paar Minuten" und "Nur noch so 2-3km" hörten wir in den nächsten 1 und halb Stunden öfters. Als einige völlig kaputt und am Ende ihrer Kräfte waren machten wir im strömenden Regen noch eine Pause und stellten fest, dass es noch ein paar Kilometer dauern würde bis wir durch das Gewitter an unserem Ziel angelangen würden. Also organisierte der Pfarrer jemanden der uns mit dem Auto zum Pfarrhaus fahren könnte. Nach einem sehr anstrengenden Tag gönnten wir uns alle Pizza aber gehen dann auch jetzt direkt schlafen. Achso und übrigens sind wir heute insgesamt 32km gelaufen und WIR HABEN ES ÜBER LEBT (so viel ist bisher aus St. Bonifatius noch keine Pilger Gruppe gelaufen).