St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Deo gratias - Dank sei Gott

01.08.2017 / Redaktion

Heute früh sind wir freiwillig schon um 06.00 Uhr aufgestanden, damit wir nicht in der heißen Mittasgshitze laufen müssen. Nachdem wir uns von dem Diakon aus Niederbergkirchen verabschiedet haben, sind wir 4 km bis ins nächste Dorf Eßbaum gelaufen, wo wir gefrühstückt haben. Dort wurden wir nett empfangen mit Kaffee, Milch und Isomatte, damit wir uns nicht erkälten. Nach weiteren 4 km sind wir in Mühldorf angekommen. Auf dem Weg dorthin haben wir unsere Schweigestunde mit Beichtmöglichkeit gehabt.
Nach einem kurzem Päuschen in einer sehr modernen Kirche, begaben wir uns ein weiteres Mal in die Brüte. Von dort aus gingen wir die letzten paar Meter zur Bahn. Mit der wir 2 Stationen fuhren um uns vor der prallen Sonne und 36 Grad Hitze zu schützen.
Das hieß, die letzten 6 km sind wir in der Brüte gelaufen. Dabei beteten wir den Rosenkranz. Bei dem Anblick der Kirchtürme machten wir eine Pause unter einer Brücke. Beim Ortsschild sangen wir ein Lied und überquerten die Ortsgrenze.
Nach anstrengenden und schönen 10 Tagen erreichten wir Altöttingen.
Sobald wir in der Pfarrei St. Josef angekommen waren, haben wir drei Stunden auf dem Glockenturm gechillt, mit einer sehr schöner Aussicht. Der hiesige Kirchenpfleger hat uns dann mit dem Auto in zwei Fuhren in die Altstadt gefahren. Dort haben wir in der Gnadenkapelle gebetet, die Votivtafeln angeschaut und anschließend die Pfarrkirche und die Basilika besichtigt.
Zu sechs Uhr wurden wir von Herrn Wiebmer, dem Kirchenpfleger von St. Josef, zum Abendessen in den "Münchner Hof" eingeladen. Vergelts Gott. Anschließend hat er freundlicherweise vier von uns in den nächsten Supermarkt gefahren, wo wir unser Frühstück für morgen und Proviant für die Fahrt gekauft haben.
Den Abend ließen wir entspannt ausklingen.