St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Schwester Thekla Schönfeld

© Christine Schönfeld

25.11.2016 / Redaktion

Sie feierte am Samstag, dem 01. Oktober 2016, in der Kirche „Von der Verklärung des Herrn“ ihre Ewige Profess. Das heißt, sie hat feierlich gelobt, ihr Leben in den Dienst Gottes zu stellen und ihren Weg mit der Gemeinschaft der Missionsärztlichen Schwestern (MMS) zu gehen.
Diese Kongregation wurde 1925 von der Österreicherin Anna Dengel in den USA gegründet. Da die Gründerin Ärztin war, haben sich die Schwestern dem Charisma des Heilens verschrieben in medizinischen, psychologischen, therapeutischen und theologischen Berufen. Sie gehen in ziviler Kleidung ihrer beruflichen Arbeit nach. Etwa 540 Schwestern wirken in allen Kontinenten (in Deutschland in Berlin, Essen, Bottrop, Frankfurt a. M. und Münsterschwarzach).

Familie Schönfeld ist 1985 in unsere Gemeinde St. Bonifatius gezogen, und Thekla ist seit ihrem 10. Lebensjahr hier aufgewachsen. Sie ist vielen aus ihren Kinder- und Jugendjahren bekannt. Sie war bei den Pfadfindern, im Flötenkreis, war begeisterte Sternsingerin (ich wette sie kann heute noch den damaligen Sternsingertext auswendig), war seit Beginn bei den Galathern, einer Band, die vor 25 Jahren gegründet wurde, und die heute noch viele Auftritte hat. Und sie hat sich engagiert für die Umgestaltung des Hofes hinter dem Aufgang C von einem betonierten Platz für Mülltonnen zu einem begrünten Hof, in dem man sich erholen kann.

Sie besuchte die St.-Franziskus-Schule und dann das Canisius-Kolleg. Darum hat auch der jetzige Leiter P. Tobias Zimmermann SJ der Profess- und der Eucharistiefeier vorgestanden. Gestaltet war die Feier von den Mitschwestern mit Instrumentalmusik, einer eindrucksvollen Pantomime und gut ausgewählten neuen Gesängen. Der Höhepunkt der Feier war das von Sr. Thekla selbstverfasste Gelöbnis. Ihr Wahlspruch lautet „Damit meine Freude in euch sei“ (aus Joh 15, 11). Es waren viele Mitschwestern da, Vertretungen von Ordensgemeinschaften und vom Bistum, persönliche Freunde und Wegbegleiter, natürlich die ganze Familie Schönfeld und auch viele Bonifatianer.
Der beeindruckenden Feier in der Kirche folgte ein wunderbares Fest im Pfarrsaal mit Darbietungen, Buffet, Wein und vielen Begegnungen.
Für die Bonifatiusgemeinde ist die Berufung von Sr. Thekla sicher ein Grund zur Freude. Möge Gott ihren weiteren Weg und den ihrer Gemeinschaft segnen.

Ruth Krebs,
Gemeindereferentin i.R.

Schwester Thekla Schönfeld bedankt sich bei der Gemeinde

Liebe Gemeinde,
am 1. Oktober konnte ich meine Ewige Profess feiern, in Gemeinschaft mit den Missionsärztlichen Schwestern, mit Familie und Freunden. Es war ein wunderschönes Fest, das in großer Freude und Dankbarkeit in mir nachklingt! Ganz herzlich möchte ich mich für alle guten Wünsche bedanken, die mich erreicht haben. Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele aus meiner Heimatgemeinde zum Mitfeiern nach Marzahn gekommen sind!
Mit einem herzlichen Gruß und Dank,
Sr. Thekla Schönfeld