St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Psalm 52

18.04.2018 / Redaktion

Psalm 52

Die Überheblichkeit des Bösen - das Vertrauen des Frommen

[Für den Chormeister. Ein Weisheitslied Davids, als der Edomiter Doëg zu Saul kam und ihm meldete: David ist in das Haus des Ahimelech gegangen.]

Was rühmst du dich deiner Bosheit, du Mann der Gewalt, /
was prahlst du allzeit vor dem Frommen?

Du Ränkeschmied, du planst Verderben; /
deine Zunge gleicht einem scharfen Messer.

Du liebst das Böse mehr als das Gute /
und Lüge mehr als wahrhaftige Rede. [Sela]

Du liebst lauter verderbliche Worte, /
du tückische Zunge.

Darum wird Gott dich verderben für immer, /
dich packen und herausreißen aus deinem Zelt, / dich entwurzeln aus dem Land der Lebenden. [Sela]

Gerechte werden es sehen und sich fürchten; /
sie werden über ihn lachen und sagen:

«Seht, das ist der Mann, /
der nicht zu Gott seine Zuflucht nahm; auf seinen großen Reichtum hat er sich verlassen / und auf seinen Frevel gebaut.»

Ich aber bin im Haus Gottes wie ein grünender Ölbaum; /
auf Gottes Huld vertraue ich immer und ewig.

Ich danke dir, Herr, in Ewigkeit; /
denn du hast das alles vollbracht. Ich hoffe auf deinen Namen im Kreis der Frommen; / denn du bist gütig.