St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

In der Dunkelheit unseres Grabes

24.03.2013 / Redaktion

Liebe Gemeinde,
an Ostern feiern wir nicht nur die Auferstehung Jesu, sondern auch unsere eigene.
Die Liturgie der Osternacht beginnt mit der Dunkelheit. Wir halten es nochmals bewusst aus in der Dunkelheit unseres Grabes. Gemeinsam sitzen wir in der dunklen Kirche. Aber dann wird die Osterkerze hineingetragen und das Licht einer einzigen Kerze erhellt die Dunkelheit. Dieses Licht geben wir weiter. So wird Ostern eine Feier des Lebens. Wir überwinden den Tod durch das Leben, dass uns wieder neu geschenkt wird. Und dieses Leben feiern wir. Wir feiern es in der uns geschenkten Feier der Eucharistie.

Gemeinsam beten wir:

„Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit!“

Der auferstandene Christus kommt wieder neu in unser Leben um uns zu zeigen, dass die Auferstehung das Vergebliche in ein Gelingen verwandelt, dass das Tote lebendig wird und das Dunkel hell. Der Glaube an die Auferstehung heilt mein verwundetes Leben und lehrt mich, auch aufzustehen und das wahre Leben zu ergreifen.

In diesem Sinn und in der Freude über die Auferstehung Christi grüßt Sie herzlich
Ihr Pfarrer Cornelius