St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Der Pfarrsaal ist (fast) fertig!

31.03.2019 / Redaktion

Manche werden gedacht haben, es geht hier in der Gemeinde zu wie am BER, als der Pfarrsaal zu Jahresende immer noch nicht eröffnet werden konnte. Aber immerhin fand dann der Gemeindefasching in weltraumtauglicher Atmosphäre statt. Die Planung vom Architektenbüro Tenbohlen-Welp, das bereits den Saal in Herz-Jesu umgestaltet hatte, war sehr anspruchsvoll. Für eine bessere Raumwahrnehmung war der Fußboden anzuheben, was mit sich zog, die Küchenmöbel aus- und anschließend wieder einzubauen.
Eine ursprünglich vorhandene Fensterlaibung wieder zu öffnen brachte wesentlich mehr Licht. Die alten Fenster waren wegen der Einfachverglasung zu ersetzen und ein Lüftungsanlage einzubauen, um bei Veranstaltungen aus Lärmschutzgründen die Fenster nicht öffnen zu müssen. Die Saaldecke war aus gleichen Gründen mit einer sehr aufwendigen Schallisolierung zu versehen. Mit viel Gehirnschmalz und handwerklichem Können war es möglich, die Stühle und Tische auf Wagen in fast unsichtbare Wandschränke verstaut zu bekommen.
Eine Abteilung des Raumes mittels einer Faltwand wurde vom Gemeinderat unter anderem für die Möglichkeit zur Vermietung gewünscht und erforderte eine diffizile Aufhängung an der Decke. Für die Barrierefreiheit musste neben einem Lift für Rollstühle auch eine Toilette behindertengerecht hergerichtet werden. Nicht zu vergessen war auch die Erneuerung der Medientechnik mit zwei Beamern und einem fahrbaren Mischpult, das auch außerhalb des Saales einsetzbar sein wird.
All diese Maßnahmen mussten sehr zeitintensiv entwickelt und mit den Gremien abgestimmt werden. Es war auch nicht möglich, mehrere Angebote für die Hauptgewerke zu bekommen, da sie allesamt ausgelastet waren. Wir hatten mit den beteiligten Firmen Glück, die bis auf wenige Schnitzer gute Arbeit abgeliefert haben.

Peter Schenk
Für den Bauausschuß des Kirchenvorstands