St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Ab Acht zapft der Pfarrer selbst!

Bier Zapfhähne

28.05.2011 / Redaktion

Das Kirchencafé und die Gründung eines Vereines zur Förderung der christlichen Kultur.

„Ab Acht zapft der Pfarrer selbst“, so haben Sie mich vielleicht schon reden hören, wenn ich von dem Gedanken berichtet habe, ein Kirchencafé aufmachen zu wollen. Vielleicht waren es die vielen gelungenen Frühschoppen, die von den verschiedenen Gruppen in den vergangenen Jahren Sonntagmorgens gestaltet wurden, die engagierte Gemeindemitglieder angeregt haben, gemeinsam Neues zu überlegen und zu wagen.

Im Leitbild der Pfarrei heißt es, sie sei: Vielfältig, offen und bunt wie Kreuzberg. Sie stehe für ein Leben mit Gott, die Achtung des Lebens und der Menschenwürde, sie wolle, dass die Kirche ein Zuhause für viele sei und biete Gemeinschaft an.

Unsere Gemeinde St. Bonifatius mit der Pfarrkirche und den umgebenden Gebäuden, liegt an einer belebten Einkaufs- und Touristenstraße. Viele Passanten nutzen die Möglichkeit des offenen Vorraums der Kirche, ohne jedoch weiter in Kontakt treten zu können.

Zum Gebäudekomplex gehört die Ladenfläche linkerhand von der Kirche, die zum Jahresende für eine neue Nutzung zur Verfügung steht und für den Betrieb eines Kirchencafes ideal geeignet erscheint. Ein Kirchencafé kann sowohl eine Begegnung unter Gemeindemitgliedern ermöglichen, als auch Menschen den Kontakt zur Kirchengemeinde eröffnen und damit zur Umsetzung des Leitbildes beitragen.

Im Pfarrgemeinderat haben die Mitglieder deshalb beschlossen einen Verein zur Förderung der christlichen Kultur zu gründen, der das Kirchencafe betreiben wird. Vereinszweck wird unter anderem die Stärkung von Eltern und Familien, die Förderung und Berücksichtigung der Interessen älter werdender Menschen, sowie Kleinkunst-, Bildungs-, und Diskussionsveranstaltungen sein.

Deshalb lade ich Sie herzlich ein, an der Gründung dieses Vereines mitzuwirken und am Sonntag, dem 5. Juni, am Fest des Hl. Bonifatius, um 17.00 Uhr in den Clubraum, Yorckstr. 88 B zu kommen. Auch Interessierte sind herzlich willkommen. Engagieren Sie sich mit uns. Vertrauen wir auf die Fürsprache des Hl. Bonifatius.

Ihr Pfr. Ulrich Kotzur