St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Heilige, Heilige und Heilige

02.06.2010 / Redaktion

Liebe Gemeinde, der Juni ist ein an Feiertagen reicher Monat, mit Heiligen, die wichtig für die ganze Kirche, für unser Bistum und sogar für unsere Pfarrei sind.

Insbesondere feiern wir am 5. Juni unseren Schutzpatron Bonifatius, am 24. Juni den Vorgänger Johannes den Täufer, am 29. Juni die Heiligen Petrus und Paulus und am 30. Juni den heiligen Otto von Bamberg, Schutzpatronen unseres Bistums. Heilige, das sind die Begleiter des Messias, wie Barnabas (am 11. Juni) oder Nachahmer des Heilands, wie alle anderen bis zu den heutigen Tagen, unter ihnen Johannes XXIII. (3. Juni) oder Josemaria Escrivá (26. Juni).

Menschen aus allen Ländern, aus Mesopotamien wie Ephräm (7. Juni), bis Uganda, wie Karl Lwanga und seine Gefährten (4. Juni), aus allen Ständen, von der Königin Chlothilde (3. Juni) zur Familienmutter Anna Maria Taigi (7. Juni) oder der Sklavin Blandina von Lyon (2. Juni).
Wie könnten wir noch die Heiligen Norbert (6. Juni) und Benno (16. Juni), den großen Antonius von Padua (13. Juni) vergessen, noch die jungen Veit/Guido (15. Juni) und Aloisius von Gonzaga (21. Juni), oder die Verteidiger der Freiheit der Kirche, John Fisher und Thomas Morus (22. Juni) oder die Mönche Kolumban (9. Juni) und Romuald (19. Juni) nicht erwähnen?

Alle Heiligen haben Zeugnis des einen Glaubens am Leib Christi gebracht, dem Sakrament, das der Kirche Form und organisches Wachstum gibt. Was wir empfangen, bestätigt sich, indem wir seine Kraft in uns bewerkstelligen lassen.

Ja, wie alle Heiligen, haben wir den selben Geist empfangen. In uns, wie in den Heiligen, verwirklicht sich das Wort Christi an der Samariterin:
„Das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.” (Joh. 4,14).

„Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen. Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben.“ (Joh. 7,38)

Der Geist, der Brot und Wein in Leib und Blut Christi wandelt, wandelt auch uns, einfache Menschen, zu Kinder Gottes, Geschwister Christi. In diesem Geist sind wir, als Christi Glieder, fähig geworden, Mittel der Liebe des Vaters, zu sein, mit Kopf, Herz und Händen zum Wohl aller Menschen und der ganzen Schöpfung, zu handeln.

Kaplan Dr. Eric Godet