St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Fusion und das nun!

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06.07.2006 / Redaktion

Wie angekündigt und versprochen in den letzten Pfarrnachrichten stellen wir heute unseren ersten Interviewpartner zum Thema “Fusion und was nun” vor.

Zur Erinnerung: Wir wollten ein paar Meinungen einfangen und unterschiedliche Perspektiven aufzeigen, um herauszufinden, wie die Stimmungslage in der Gemeinde aktuell ist.

Als erste Interviewpartnerin stellte sich freundlicherweise die in St. Bonifatius bekannte Christa Brumbauer zur Verfügung. Sie ist im Pfarrgemeinderat und im Liturgieausschuss aktiv.

Zu der ersten Frage: “Was hat sich in Ihrem unmittelbaren Gemeindeumfeld seit der Fusion verändert” nannte sie als augenscheinlichste Veränderung die gewachsene Schar von Ministrantinnen und Ministranten, die mit großem Enthusiasmus und Sorgfalt ihren Dienst am Altar verrichten und somit die Gottesdienste würdig bereichern und mit Leben füllen.

Wichtig ist ihr die Arbeit im PGR, hier sei es ob der Größe des PGRs oft schwierig, die unterschiedlichen Meinungen unter einen Hut zu bringen. Die entschiedene Haltung der Gemeindeglieder aus der St. Johannes-Basilika wird von ihr zwar als dominant aber auch fruchtbringend erlebt: “Endlich ein PGR, der sich auf das Wesentliche, nämlich auf Spiritualität und Liturgie besinnt und nicht nur Feste organisiert!”

Die zweite Frage, ob sie etwas vermisse, verneinte Frau Brumbauer klar und deutlich.

“Was empfinden Sie als Gewinn” so lautete die dritte Frage an Frau Brumbauer: Es gefällt ihr, dass jetzt mehr ehrenamtliche Menschen in der Gemeinde tätig sind. (Ist das vielleicht schon ein Indiz für die gesellschaftspolitisch allseits geforderte Eigenverantwortlichkeit” Anmerkung der Redaktion). Den Zuwachs an und der persönliche Kontakt mit den neuen Gemeindemitgliedern empfindet sie als Bereicherung.

In Anlehnung an die nächste Frage äußerte sie, dass sich ihr Verständnis von Glaube und Spiritualität nicht verändert habe. Das erweiterte Gottesdienstangebot - das war der Wortlaut der sechsten Frage ” nutzt sie nicht. Außer einmal! Da hat sie sich umorientiert: am Mittwoch, den 29.12.2004 feierte sie mit ihrem Edi die Silberhochzeit festlich in der St.-Johannes-Basilika. In St. Bonifatius war nämlich an diesem Tag kein Gottesdienst möglich. “Sogar Leute, die vorher in der Messe waren und die ich nicht kannte, haben uns zur Silberhochzeit gratuliert” resümierte sie zufrieden.

Alles in allem eine mehr als erfreuliche Notlösung. Fortsetzung folgt!