St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Gruß zum Ferienbeginn 2018

03.07.2018 / Redaktion

Liebe Gemeinde St. Bonifatius!

Mit Beginn der Sommerferien möchte ich Ihnen auf diese Weise meinen Gruß für die Sommerzeit übersenden. Ich hoffe, dass Sie auch wenn Sie keinen Urlaub haben, doch die Zeit ein wenig zur Entspannung nutzen können. Allen die auf Reisen gehen, wünsche ich eine erholsame Zeit und Gottes Segen. Kommen Sie gut an Ihr Ziel und natürlich auch gut wieder zurück.
Außerdem gibt mir die anstehende „Pause“ Gelegenheit, Ihnen für Ihr Engagement zu danken. Danke für Ihren Einsatz, nicht nur in den Gemeinden, sondern auch im Hinblick auf das Entstehen der neuen Pfarrei, in der dann der Glaube Raum gewinnen soll. Viele von Ihnen sind in den AG´s damit beschäftigt, wie das praktisch aussehen kann. Das ist nicht immer leicht. Die vielen kleinen gewachsenen Traditionen zusammenzuführen und dabei gleichzeitig Neues zu denken. Bisweilen fühlt sich der ein oder andere damit überfordert. Trotz all dem „Nebel“ von Unklarheiten bin ich dankbar über die grundsätzlich positive Grundhaltung und das Wohlwollen, mit dem wir uns gegenseitig begegnen. Manchmal ist auch ein wenig Humor wichtig und einmal „Dampf“ abzulassen. Eine gewisse Gelassenheit fördert auch ein entspanntes kreatives Denken. Vielen Dank für Ihre Geduld an dieser Stelle!
Eine besondere Sache möchte ich an dieser Stelle noch ansprechen, die mir eigentlich schon seit vielen Jahren auf dem Herzen liegt. Ich bin dankbar für die steigenden Besucherzahlen unserer Sonntagsmessen, besonders die des Hochamtes um 10.30 Uhr in St. Bonifatius. Trotzdem macht mich eine Tatsache auch traurig, dass meiner Einschätzung nach, die Sonntagsmesse bei einigen aktiven Gemeindemitgliedern nicht den Rang einnimmt, die das 2. Vaticanum so schön herausgearbeitet hat. „Die regelmäßige sonntägliche Eucharistie als Quelle und Höhepunkt unseres gemeindlichen Lebens!“ Ich traue mich oft nicht, dieses Thema anzusprechen, um nicht gleich in den Verdacht des Beurteilens oder sogar des Verurteilens zu kommen. Mir geht es hier nicht um ein Beurteilen, sondern um einen Denkanstoß. Es ist mein pastorales Ziel, den Wert des regelmäßigen Besuches der sonntäglichen Eucharistie zu fördern und für uns alle neu fruchtbar werden zu lassen. Ich danke an dieser Stelle all denen, die sich für die Vielfalt unseres liturgischen Lebens einbringen. Den einzelnen Diensten mit Ihren Charismen und mit viel Freude. Danke auch dafür, dass Sie auch bereit sind, manchmal ungewöhnliche Wege der Katechese und Predigt zu gehen. Mein Wunsch ist es, dass unsere Gemeinde eine Glaubenserneuerung erfährt, eine persönliche Begegnung mit dem auferstandenen Herrn - und dadurch auch wächst, weil ein authentisches Christsein anzieht und verkündet. Zentrum ist wiederum die Eucharistie am Sonntag, die wir als Kommunion und neue Gemeinschaft erleben. So lade ich alle zu dieser neuen Begeisterung ein und freue mich auch über die vielen gemeinsamen kreativen Ideen, den Glauben miteinander zu teilen.

So freue ich mich auf ein Wiedersehen und schöne Ferien!

Ihr Pfarrer Oliver Cornelius