St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Sommerkonzert - Danke für einen schönen Abend

11.07.2018 / Redaktion

Es ist schon erstaunlich, wie viele musikalisch Interessierte es in unserer Gemeinde gibt. Und zwar nicht nur als Zuhörer, sondern besonders auch als künstlerisch Gestaltende.

Wieder waren am 1. Juli viele Musikbegeisterte in die Pfarrkirche gekommen um ein umfangreiches Programm zu genießen. Sie waren zu Beginn und auch am Ende eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und mit den Chören gemeinsam zu singen. Das taten – angeregt durch das vorher Gebotene – besonders beim Schlusslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ – viele aus voller Kehle!

Marianne Vogler hat in jahrelanger Arbeit eine sehr sicher auftretende Flötengruppe herangebildet – diese gestaltete nach dem gemeinsamen Eingangslied den Anfang mit vier sehr melodischen Stücken.
Johannes Hampel leitete die Instrumentengruppe und bot mit Sätzen aus den Werken von Telemann und Vivaldi Klassik zum Mitempfinden.

Der erfreulich große Jugendchor unter Leitung der engagierten Rufina Kalschnee bereitete dann mit einem schwedisch gesungenem Lied, dem verträumten schottischen „Greensleeves“ und dem wunderbar rhythmisch vorgetragenen afrikanischen „Jimba“ viel Freude. Der Beifall hat das bewiesen.

Die Kindersinfonie von Joseph Haydn – ich hatte sie noch nie gehört – überraschte. Die drei angebotenen Sätze des Orchesters - unter Leitung von Stefano Barberino und dem Jugendchor - boten ein wahrhaft heiteres und beschwingtes Musikerlebnis. Vogelstimmen, Trommel, Ratsche und andere Klangerlebnisse inbegriffen.

Stefano Barberino bot dann noch mit dem Kirchenchor und dem Orchester vier deutsche Volkslieder. Ein reicher Schatz, der leider gar nicht mehr oft zu hören ist.

Die Mitwirkenden haben mit Freude ihr Können angeboten und die Initiatorinnen und Initiatoren kann man nur beglückwünschen, dass sie so viele Talente zum Klingen bringen.
Der reiche Applaus zeigte, dass die Zuhörer sich auf ein „da capo“ freuen.

Danke für einen schönen Abend!

Gerhard Schmidt-Grillmeier