St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

In den Startblöcken

02.08.2012 / Redaktion

Liebe Gemeinde, liebe Gäste, wann haben Sie das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan? Während in anderen Bundesländern die Sommerferien im August noch fortdauern, oder wie in Bayern gerade erst begonnen haben, und den ein und andern zu einer Städtereise nach Berlin einladen, starten wir bereits ins neue Schuljahr. Besonders aufregend dürfte dies vor allem für die Kinder werden, die im August eingeschult werden, sowie für die Größeren, die zum neuen Schuljahr auf eine andere Schule gewechselt sind. Damit dieser neue Lebensab- schnitt gut gelingt, wollen wir sie bei der Schülersegnung im Familiengottesdienst am 26. Au- gust 2012 besonders unter Gottes Schutz und Segen stellen. Ebenfalls in diesem Gottesdienst werden die Kinder zur Erstkommunion gehen, die sich in unserer zweiten Kommunionvor- bereitungsgruppe 2011–2012 vorbereitet haben, so dass dieser Tag ein Festtag für unsere Ge- meinde ist.

Ganz allmählich schreiten auch die Bauarbeiten im neuen Café weiter voran und der Tag der Eröffnung rückt immer mehr in greifbare Nähe – so dass bei vielen die Vorfreude wächst, das „erste Mal“ als Gast in den Kreuzberger Himmel zu gehen.

So wünsche ich Ihnen für den Start in die zweite Jahreshälfte alles Gute und Gottes Segen und grüße ich Sie freundlich mit einem Gedicht von Sabine Heuser:

Möge dein Anfang gesegnet sein und dein Ende auch.
Mögest du wachsen jeden Tag ein Stückchen mehr
und wach bleiben.

Ich wünsche dir, dass du die Nähe von Menschen genießen kannst,
aber auch das Alleinsein mit dir, dass du Arbeit hast,
die dich erfüllt und ab und zu ein leeres Zimmer,
wo du dich mit dir unterhalten kannst.

Ich wünsche dir eine innere Sparbank,
wo du Güte, Freundlichkeit und Liebenswürdigkeiten
abheben kannst, immer dann, wenn du sie brauchst.

Ich wünsche dir jeden Tag eine kleine Melodie,
ein wärmendes Gedicht und eine Handvoll Sonne.
Ich wünsche dir den Hunger nach sättigenden Worten
und einen Engel, der deine Wunden streichelt.

Aus deinen Narben mögen Sonnenblumen sprießen
und aus deinen Träumen Wunder erwachsen.
Möge Gott sich zeigen, sich bei dir einhängen und sagen: Ich gehe mit dir.

Ihre Bärbel Achterberg, Gemeindereferentin