St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Pfarreigründung Bernhard Lichtenberg Berlin-Mitte

Seit dem 01. Januar 2021 ist die Pfarrei St. Bonifatius einer von vier Gemeinde-Standorten der Pfarrei Bernhard Lichtenberg.

Daher wird die Webseite des Gemeinde-Standortes St. Bonfatius, ausser den Gottesdienstzeiten, nicht weiter mit aktuellen Inhalten gepflegt.

Informationen und Kontakt erhalten Sie nun über die Webseite der Pfarrei Bernhard Lichtenberg

Kirchenmusik zum Nachhören

Kirchenmusiker Stefano Barberino an der Orgel. Weitere Videos bei YouTube

“Freu dich, du Himmelskönigin” GL 576 bei YouTube
Stefano Barberino: Missa brevis I bei YouTube
Stefano Barberino: Missa brevis II bei YouTube
Stefano Barberino: Missa brevis III bei YouTube

Tagträumereien

07.09.2018 / Redaktion

Erinnern Sie sich noch an das Sommerkonzert?
Es war wie im Urlaub...

Der Gesang der Chöre und der Gemeinde stimmen mich ganz auf Urlaub ein. Und die Auswahl des Programmes tut ihr Übriges dazu bei:
Der „Lerchen-Gesang“ von Mendelssohn, der „Sonnenaufgang“ von Rosenheck ist für mich wie ein Flanieren, ein Treiben durch die Menge, durch den Ort. „Am Lagerfeuer“ von Rosenheck „ein leichtes“ zur Ruhe kommen. Aber mit der Melodie von „Biene Maja“ wieder ein jähes Ausflippen und übermütiges Hüpfen.
Die Instrumentalgruppe mit Telemanns Andate und Vivaldis Preludio erzeugt in mir das Gefühl am Wasser zu sitzen, die Wellen leise rauschen und die Grillen zirpen zu hören. In Gedanken genieße ich den Sonnenuntergang bei einem Glas Wein.

Es wird ruhiger, die Nacht bricht herein, da erklingen engelsgleiche Stimmen des Jugendchores. „Vem kann segla förtan vind?“ Und „Greensleeves“ lassen meine Seele baumeln. Das Musikstück „Jimba“ holt mich zurück auf diese Welt und ich möchte mich am liebsten im Takt wiegen.

Haydns Kindersinfonie lässt im Geiste die Nacht lebendig werden. Ich denke an ausgelassenes Feiern und Tanzen. Ob das vom Jugendchor und Orchester so gewollt war? Ich weiß es nicht, aber es fühlt und hört sich gut an. Mit den Volksweisen „Nun will der Lenz uns grüßen“ und „Am Brunnen vor dem Tore“, begebe ich mich auf Wanderschaft. Meine Nachbarin denkt wie ich – wir würden gern mitsingen bei „Der Mond ist aufgegangen“. Dann habe ich es plötzlich eilig. „Ein Jäger längst dem Weiher ging“, es zieht mich an einen mir unbekannten Ort, der mich ruft, wo ich gern sein möchte.

„Möge die Straße uns zusammen führen“, um immer wieder solch zauberhaften Klänge zu hören und zu genießen. Und bis wir uns wieder sehen hält nicht nur Gott mich fest in seiner Hand. Sondern auch ich halte diesen musikalischen Schatz für mich ganz fest. Danke.

Jeanette Stehr