St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Gedanken zum Advent

26.11.2008 / Redaktion

Liebe Gemeinde,
wenn wir nun wieder im Advent, in die Zeit des erwartenden Betens und Harrens auf die Wiederkunft Christi und der Feier seiner Geburt, eintreten, dann verbinden viele damit den Wunsch nach einer Zeit des mal wieder langsamer angehen Lassens, des mal wieder nach dem Fundament des eigenen Lebens Schauens oder auch des Versuches eines Neubeginns.

Eben wie es der folgende Text versucht auszudrücken:

Ich möchte..., Gedanken zum Advent:

Umkehren möchte ich in den
kommenden Tagen des Advents
aus meinen falschen Vorstellungen,
aus meiner Halb- und Hartherzigkeit,
aus meiner nachlassigen Achtsamkeit,
aus meinem oberflachlichen Beten.

Einkehren möchte ich in den
kommenden Tagen des Advents
in die Mitte meines Lebens,
in die Stille meines Herzens,
in die Tiefe meiner Seele,
in die Gegenwart Gottes.

Bekehren möchte ich mich in den
kommenden Tagen des Advents
zu mehr gelebter Wachsamkeit,
zum größeren Vertrauen auf ihn,
zur Vorfreude auf sein Kommen,
zum wahren Gott meines Lebens.

Paul Weismantel, aus: Licht aus Himmelshöhn.
Abendlicher Adventskalender 2008. CS-Media Kürnach.
Pfarrbriefservice

Der einen wird es mehr gelingen, dem anderen vielleicht weniger, doch uns allen gemeinsam ist, dass Gott seine Verheißungen erfüllt, damals, gestern und heute. Auch 2008 wird er geboren in Bethlehem, wird er geboren in den Herzen der Menschen, wird er geboren in unserer Gemeinde, wird er geboren in unserer Stadt.

Mit manchem Angebot im Dezember können wir dieser Wirklichkeit auf die Spur kommen.

In den wochentaglichen Rorategottesdiensten unter der Woche, vielleicht bei den adventlichen Andachten sonntagabends um 18.00 Uhr, vielleicht bei der Feier des "(Bonifatius-)Hof-Advents" am 2. Advent, vielleicht auf dem Familienwochenende in Alt-Buch-horst am 3. Advent und dem Jugendwochenende am 4. Advent, vielleicht wahrend unseres Gemeindekrippenspiels am 24. Dezember um 15.30 Uhr, oder Anfang Januar, wenn die Sternsinger wieder durch unsere Gemeinde ziehen werden, um den Segen der Weihnacht in die Hauser und Wohnungen zu tragen.

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und eine tiefe Freude über die Geburt Gottes mitten unter uns.

Ihr Pfarrer Ulrich Kotzur