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Meine Stunde im Advent

St. Bonifatius / CC BY 4.0

06.12.2019 / Redaktion

Gedanken zum Adventskonzert am 1. Advent in St. Bonifatius.

Sängerin erkrankt, Stress und Chaos, und dies noch bevor das Konzert begonnen hatte. Da kann es ja nur noch besser werden, denn Wunder geschehen immer wieder. Und ganz besonders in der Adventszeit.
Ganz kurzfristig fand sich Ersatz in Michaela Lapawczyk (Alt). So war das Team mit Rufina Kalschnee (Sopran), David Lapawczyk (Tenor) und der instrumentalen Begleitung von Stephano Babarino vollständig. Die Kirche war gut gefüllt, das Klavier gestimmt und die Lichter entzündet. Es wurde getuschelt und geschwatzt, Spürbare Aufregung... Alles wurde still… Es begann…

Als das erste Lied verklang, merkte ich, dass ich mit offenem Mund dasaß... wie peinlich. Bei den folgenden Musikstücken ging es mir ähnlich. Ich versank in den Melodien, meine Gedanken spielten, ich musste schlucken. Eigentlich war ich noch nicht auf den Advent eingestellt. Doch dadurch wachte ich auf.
Es war ein schöner Abend. Die Auswahl der Lieder passend und dass die Gäste mit einbezogen wurden, verlieh dem ganzen etwas Gemeinschaftliches. Ich kann nur sagen, es war ein gelungenes Konzert, bei romantisch, adventlicher Beleuchtung. Bereitet dem Herrn den Weg, wir gehen mit ihm. Es hat begonnen.

Jeannette Stehr