St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Ein Jeder trage des Anderen Last

© Christian Andrees

02.10.2013 / Redaktion

Unsere heutige Etappe führte langsam, aber stetig bergauf. Die Anstrengungen des letzten Tages steckten allen noch in den Knochen und Muskeln und Gelenken. Daher waren alle über die relativ kurze Strecke von 13 km nicht traurig.

Nach einer Picknickpause gab es einen ersten Tagesimpuls: ein Rucksacktausch. Jede und jeder sollte von nun an die Last des anderen tragen. Die meisten empfanden diese "Last" aber als angenehm, da entweder der Rucksack besser passte oder der/die andere weniger mitgenommen hatte als man selber.
Im weiteren Verlauf der Strecke wurden alle zu Paaren aufgeteilt. In den Zweiergesprächen sollten Antworten gefunden werden auf die Frage "Was finde ich gut am Glauben?"

Mittlerweile haben wir unser Tagesziel erreicht, den kleinen Ort Ventas de Narón. Vor unserem Fenster weiden die Schafe und ziehen noch einige Pilger vorbei. In der kleinen Kapelle von der Größe eines Pfarrbüros werden wir zum Tagesabschluss noch die Hl. Messe feiern, vorausgesetzt wir passen da alle hinein.