St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Nach 22 Km in Portomarin angekommen

© Christian Andrees

01.10.2013 / Redaktion

Nach einer angenehmen Nacht starteten wir viel zu früh, in strömendem Regen und im Dunkeln unsere erste und längste Etappe.

Den ersten Stempel für unseren Pilgerausweis erhielten wir noch im Dunkeln, im Wald unter einer kleinen Regenplane. Da der Weg größtenteils steil war, trennte sich unsere große Gruppe in mehrere kleine. Bis wir eine trockene, geeignete Stelle für das Frühstück gefunden hatten, verging sehr viel Zeit - Im Regen! Nach einer Weile hörte der Regen dann endlich auf. Unser Weg verwandelte sich aber nun in einen Parcours, der teilweise nur aus einer einzigen Riesenpfütze bestand. Kurz bevor wir unser Ziel erreichten, überquerten wir eine lange Brücke mit wunderschönem Ausblick auf unser Tagesziel Portomarin.

Jetzt sitzen wir in der Herberge und lassen unsere Wäsche mit Waschmaschine waschen. Allerdings gibt es hier keine Möglichkeit selbst zu kochen. Eine Köchin kocht für uns das Essen mit selbst besorgten Zutaten. Von ihr haben wir gerade erfahren, dass Pfr. Cornelius aus Versehen eine Großpackung Tierreis gekauft hatte. Zum Glück ließ sie sich noch umtauschen.

Fazit des Tages: 22 Km sind anstrengend!