St. Bonifatius

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Das letzte Abendmahl

Santa Maria Maggiore/© Steffi Scheinemann

16.10.2014 / Redaktion

Es war der letzte Tag in Rom. Diesmal fand der Gottesdienst in Santa Maria Maggiore statt. Hier gibt es die Legende, dass dem Papst Liberius die Gottesmutter Maria erschienen sei. Diese forderte den Papst auf, genau an dieser Stelle eine Kirche zu bauen, wenn am nächsten Tag Schnee fiel. Wunder geschehen immer wieder... . Bei unserem letzten Gottesdienst in der Ewigen Stadt hatten wir die Gelegenheit Rosenkränze und ähnliches segnen zu lassen. Nach dem Gottesdienst gab es eine kleine Mittagspause, die wir unter anderem bei leckerem Gebäck und Kaffee genossen.
Anschließend nahm uns der Pfarrer mit in die Überreste des antiken Roms. Hierbei wurde uns unter anderem erklärt, warum Rom Rom heißt und Kirchen in ehemalige Tempel hineingebaut wurden. Dennoch war es super, dass der Pfarrer ein Buch dabei hatte, welches uns aktuelle und mittels Folie ältere Ansichten zeigte. Und so zogen wir von Schattenplatz zu Schattenplatz durch das Forum Romanum. Danach zog es eine Gruppe noch hoch zum Palatino, sowie zum Colosseum.
Ich wollte anschließend noch eine Runde U-Bahn fahren und fuhr über den Termini zur Spanischen Treppe, um dem „Piazza del Populo“ einen Besuch abzustatten. Ein riesiger Platz, den man dennoch vor lauter Touristen kaum wahrnehmen konnte. Danach ging ich wieder zur U-Bahn, fuhr zum Bahnhof in der Nähe vom Vatikan und lief über den Petersplatz zur Bushaltestelle. Dort traf ich dann im Bus, auf den ich nicht lange warten musste, meine Reisegrupppe wieder. Wenn das kein Zeichen ist. Bei „Elite“, dem örtlichen Supermarkt, wurde dann eifrig für den Abend eingekauft.
Wieder im heimischen Hotel angekommen, wurden schon die Vorbereitungen für den Abend begonnen. Unser Hochwürden wollte mit uns allen an einem Tisch sitzen. Und so räumten wir die Tische, die von den Ordensschwestern des Hotels bereits liebevoll eingedeckt worden waren, kurzerhand um und feierten ein „wunderbares Fest“ (O-Ton Pfarrer Cornelius) an einem reich gedeckten Tisch. Ein jeder hatte etwas mitgebracht. Es wurde ein gemütlicher Abend Gesang und Fröhlichkeit, an dem der eine oder andere endlich auftaute. Vielleicht war es für den einen oder anderen tatsächlich eine Reise zu sich selbst. Mir hat es gefallen und Rom hat mich nicht das letzte Mal gesehen... yeah!

Steffi Scheinemann