St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

In den Katakomben

16.10.2014 / Redaktion

An diesem vierten Tag unserer Reise sollte es für uns in den Keller gehen. Die Katakomben standen auf dem Programm. Dort wollten unsere Geistlichen sogar einen Gottesdienst feiern. Sie wollten uns wahrscheinlich damit demonstrieren, wie die Gottesdienste im ganz frühen Christentum ausgesehen haben. Nach einem sehr bescheidenen Gottesdienst auf sehr engem Raum wurden wir wieder in die gleißende Sonne Roms entlassen.
Am Abend wollte uns dann der Pfarrer das Studenten- und Künstlerviertel Roms näher bringen. Es war eine Mischung aus der Kreuzberger Bergmannstraße und SO36. Meine Mutter und ich waren schon vorgefahren und genossen den Nachmittag in einem der kultigsten Cafes Roms den restlichen Nachmittag. Am Abend begleitete uns der Pfarrer dann zu einem zentralen Punkt im Kiez, erzählte kurz etwas von diesem Fleckchen Erde und forderte uns dann auf, uns ein nettes Plätzchen zu suchen. Wir waren erfolgreich und genossen den Abend bei Pizza, Spaghetti Carbonara und Hauswein. Was will man mehr?

Steffi Scheinemann