St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Die Heilige Tür und ein Geheimtipp

© Steffi Scheinemann

13.10.2014 / Redaktion

Es ist der zweite Tag einer etwas anderen Pilgerreise. Um acht Uhr wurde gefrühstückt, damit man diesmal pünktlich um 10.00 Uhr die Heilige Messe in San Giovanni in Laterano feiern konnte. In der Ursprungskirche (älteste katholische Kirche der Welt) ging es ein wenig geordneter zu, als am Vortag in der Hauptkirche. Unser Spitzenorganist gab sein Bestes, um der für seinen Geschmack etwas zu klein geratenen „Mutter aller Musikinstrumente“ hörbare Töne zu entlocken. Danach trafen wir uns unauffällig an der Heiligen Tür, die gerade dummerweise geschlossen war. Wir hätten im Jahre 2025 anreisen müssen. Danach gingen wir nicht weniger unauffällig durch dieses extrem schöne Gotteshaus mit gewaltigen und interessanten Aposteldarstellungen. Der Pfarrer verlor ein paar Worte. Jedoch spätestens als er fragte, wer am Abend mit zum Essen kommen wolle, war es mit der Unauffälligkeit vorbei. Denn viele wussten vom Vorabend, dass die Insidertipps vom Pfarrer einen guten Ruf haben.
Danach verteilten sich kleine Gruppen, um das individuelle Abenteuer Roms zu zelebrieren.
Am Abend zog dann der Pfarrer los, um uns eine kleine, urige Lokalität zu zeigen, die er wohl schon zu seinen Studienzeiten kennengelernt und schätzen hatte... . Es war wieder ein guter Tipp mit leckerer Pizza und so.

Steffi Scheinemann