St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Ministrantenfahrt nach Büsum

02.12.2015 / Redaktion

Zusammen mit dem Pfarrer und dem Kaplan machten sich am Montag 25 Ministranten auf dem Weg zur diesjährigen Ministrantenfahrt nach Büsum. Wir verließen am Morgen das regnerische Berlin und hofften darauf, dass uns an der Nordsee besseres Wetter erwartete.
Am späten Nachmittag erreichten wir endlich nach einer langen Busreise unser Ziel, die Jugendherberge Büsum. Den restlichen Abend verbrachten wir nach dem Abendessen mit einem Spaziergang zum Meer und ein paar Gruppenspielen.

Am nächsten Morgen wur­den wir in aller Frühe geweckt um pünktlich nach dem Morgengebet zu frühstücken. Dies taten wir jeden Tag. Tatsächlich strahlte uns an diesem Morgen ein blauer Himmel und die Sonne entgegen. Unter diesen Umständen erkundigten wir also den kleinen Hafenort an der Nordsee. Am Nachmittag gings dann ins Spaßbad, denn obwohl einige (wenige) von uns darauf Lust hatten, war es leider schon zu kalt, um in der Nordsee zu baden. Am Abend wurden wir unserem Alter gemäß in zwei Gruppen eingeteilt. Während die Jüngeren unter uns mit dem Kaplan ein Quiz durchführten, hatten wir Älteren die Möglichkeit unsere Fragen zum Thema Glauben, Kirche und alles was dazu gehört, mit dem Pfarrer zu klären.

Am Mittwoch hatten wir nach dem Frühstück erstmal Freizeit. Wir bekamen immer mal wieder zwischen den Programmpunkten Pausen, um uns z.B. die kleine Stadt anzuschauen, uns beim Fußball- oder Kickerspielen auszutoben oder uns gegenseitig die Haare zu frisieren. Mittags ging es dann los zur Seehundbank. Nach einer guten Stunde erreichten wir mit dem Schiff die Sandbank auf der es sich die Seehunde gemütlich gemacht haben. Dort konnten wir sie beobachten und fotografieren. Am Abend ging es amüsant beim Spieleabend zu. Es wurden Brettspiele und Uno gespielt, während einige vergeblich versuchten mit ihren Kartentricks zu beeindrucken. Vor dem Abendgebet schauten wir wie jeden Abend noch ein paar Folgen aus der informativen Serie "Katholisch für Anfänger" an.

Unser letzter Tag in Büsum begann mit einem lustigen Geländespiel in dem man der gegnerischen Mannschaft alle Schwänze (Krepppapierbänder) rauben sollte. Nach drei Runden mit verbesserten Regeln und den gleichen Siegern hatten die meisten von uns durchnässte Schuhe und keine Lust mehr. Am Nachmittag fand die Wattwanderung statt. Das Wetter sah kalt, grau und regnerisch aus, doch wir bewaffneten uns mit Gummistiefeln und stapften los. Zu unserer Enttäuschung wurde uns gesagt, dass wir auf Grund der Kälte viele Tiere nicht zu sehen bekommen würden. Dennoch fanden wir viele Muscheln, ein paar Schnecken und zwei (tote) Krabben. Es gab sogar Meersalat, den einige sich wagten zu probieren. Zwischendurch machten wir immer wieder halt, damit die Wattführerin uns etwas erzählen konnte. An einem Halt zeigte sie uns wie man den Boden weichtritt um Muscheln an die Oberfläche zu kriegen. Demzufolge steckten wir alle im Watt, und einige mussten wir mit viel Mühe wieder rausziehen. Am Ende der Wattwanderung waren wir alle klitschnass und kehrten zur Jugendherberge zurück. Am Abend feierten wir mit der Büsumer Gemeinde zum Abschluss einen Gottesdienst. Danach schauten wir noch einen Film. Am letzten Morgen hatten wir nach dem Frühstück nur noch Zeit um zu packen und unsere Zimmer aufzuräumen, bevor uns der Bus abholte um uns wieder nach Berlin zu fahren.

Mit uns nahmen wir viele schöne Erinnerungen.

M Boyles