St. Bonifatius

Katholisches Leben in der Mitte Berlins

Orgel

© Pirmin Kustin

21.11.2013 / Redaktion

Die Stockmann-Orgel(1992)

Die Pfarrei St. Bonifatius in Berlin-Kreuzberg, mit den beiden Kirchen St. Bonifatius und St. Johannes Basilika, besitzt zwei der schönsten und interessantesten Orgeln in Berlin.

In der St. Bonifatius-Kirche befindet sich ein hochwertiges Instrument der Fa. Stockmann (Werl) mit zwei Manualen, mechanischer Traktur und 30 Registern.
Das Instrument besitzt eine vielfältige Disposition, die viele Möglichkeiten gibt, um von Barock bis zur modernen Musik spielen zu können.

Die Orgel wurde 1992 ursprünglich für die St. Agnes-Kirche gebaut;
2011 wurde die Orgel in die St. Bonifatius-Kirche umgesetzt, restauriert und dabei Disposition geringfügig modifiziert.

Hauptwerk, I. Manual C-g’’’ Schwellwerk, II. Manual C-g''' Pedal C-f'
  • Bordun  16'      
  • Prinzipal  8'
  • Rohrflöte  8'
  • Oktave  4'
  • Spitzflöte  4'
  • Waldflöte  2'
  • Cornett 5f.  8'
  • Mixtur 5f.  2'
  • Trompete  8'
  • Harfenprinzipal  8'
  • Bordun  8'
  • Viola da gamba  8'
  • Prinzipal  4'
  • Traversflöte  4'
  • Nasard  2 2/3'
  • Schwiegel  2'
  • Weitterz  1 3/5'
  • Larigot  1 1/3'
  • Mixtur 4f.  1 1/3'
  • Basson 16'
  • Hautbois  8'
  • Tremulant
  • Prinzipalbass  16'
  • Subbass  16'
  • Oktavbass  8'
  • Gedacktbass  8'
  • Choralbass  4'
  • Posaune  16'
  • Trompete  8'
  • Clairon  4'

Koppeln  II/I, I/P, II/P

Setzeranlage mit 4000 Kombinationen.


Die Sauer-Orgel (1896)

In der St. Johannes-Basilika befindet sich ein wertvolles Instrument der Firma W. Sauer (Frankfurt/Oder) mit zwei Manualen, pneumatischer Traktur und 38 Registern.

Die Sauer-Orgel ist eine der wenigen historischen Orgeln in Berlin, die den Krieg überlebt haben und trotz einiger Änderungen noch den originalen Charakter behalten haben. Die St. Johannes-Basilika ist das größte katholische Kirchengebäude Berlins; die Besonderheiten der Orgel sind der runde Klang, die kräftigen Grundstimmen und die vier Hochdruck-Register, die den Klang der Orgel besonders verstärken, um den großen Kirchenraum gut füllen zu können. Die Orgel wurde 1896 erbaut (Opus/Instrument Nr. 704) und ist für romantische Musik besonders geeignet.

Etwa 1950 wurde die Orgel durch die Berliner Firma Hans Hammer gereinigt. Nach einem Plan von Hugo Berger, Organist der Heilig-Kreuz-Kirche, wurden einigen Veränderungen vorgenommen. Hierbei handelte es sich zumeist um die Versetzungen von ein oder zwei Oktaven einiger Register. 2011 fand die letzte Generalüberholung statt.

Hauptwerk, I. Manual C-f’’’ Schwellwerk, II. Manual C-f''' Pedal  C-d'
  • Principal 16’
  • Bordun  16'      
  • Prinzipal  8'
  • Gedackt  8'
  • Gemshorn 8’
  • Quintatön 8’
  • Harmonieflöte* 8’
  • Oktave  4'
  • Rohrflöte  4'
  • Quinte 2 2/3
  • Traversflöte  2'
  • Oktave 2’
  • Sesquialter 2f.
  • Mixtur 3f.
  • Tuba*  8'
  • Quintatön 16’
  • Prinzipal  8'
  • Liebl. Gedackt  8'
  • Salizional 8'
  • Voix céleste (ab c°)  8'
  • Fugara 4’
  • Flauto dolze 4’
  • Piccolo 2’
  • Terz  1 3/5'
  • Quinte  1 1/3'
  • Sifflöte 1’
  • Mixtur 3f.
  • Trompete*  8'
  • Prinzipalbass  16'
  • Subbass  16'
  • Quintbass 10 2/3’
  • Oktavbass  8'
  • Bassflöte  8'
  • Choralbass  4'
  • Gedackt-Flöte 4’
  • Doppelflöte 2’
  • Posaune  16'
  • Basstrompete*  8'
  • Koppeln  II/I, I/P, II/P
  • Oktavkoppel Pedal

(*): Hochdruck